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„Auf, Sänger, greifet in die Saiten“ – Zur Geschichte des Kunstgesangs von 1600 bis heute

Vorlesung mit Seminarcharakter

Die einen gehen in die Oper, um das berühmte „hohe c“ vom Tenor zu hören, die anderen wollen von Mimis Tränen gerührt werden. Aber nicht immer ist das „c“ wirklich ein „c“, nicht immer sind die Tränen von Mimi so echt wie unsere. Was macht das Faszinosum Gesang aus, wie wird man Sänger, was verdient man, wie lange dauert eine Karriere, wo lauern die Gefahren?

In diesem Vortrag gehören die geschichtliche Entwicklung des Gesangs vom Kastratentum bis zum Zeitalter des modernen Sängerdarstellers ebenso zum Programm wie Fragen des Stils, des sog. Fachs und des Repertoires. An vielen konkreten Beispielen und mit einer Fülle an Video- und Audioausschnitten zeigt Sabine Sonntag, was Operngesang heute bedeutet.

Termin Mo 08.09.2014
Zeit 09:30 bis 13 Uhr
Ort Kesselhaus (A001), Schloßwender Straße 7
Beitrag 18 €

 

Dr. Sabine Sonntag

Dr. Sabine Sonntag
studierte Opernregie in Hamburg. Heute arbeitet sie als Opernregisseurin und Musikwissenschaftlerin. Seit 2001 lehrt sie an der Musikhochschule Hannover; sie ist außerdem visiting professor an der Hochschule für Psychoanalyse Berlin.