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Geschlechterforschung und die Welt der Physik

Vortrag

Geschlechterforschung ist ein Forschungsansatz, der vor allem in den Sozial- und Kulturwissenschaften angewandt wird, um zu untersuchen, wie sich gesellschaftliche Rollenvorstellungen und Denkmuster in den unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft aus­wirken; diese zeigen sich auch in der Physik.
Beispiels­weise ist Physik nach wie vor hartnäckig mit dem Stereotyp von Männlichkeit verknüpft und in das physikalische Wissen sind gesellschaftliche Ordnungsmuster eingeschrieben.

Im Vortrag werden einige zentrale Konzepte der Geschlechterforschung erläutert und anhand von konkreten Forschungsergebnissen zur Physik veranschaulicht. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, wie es möglich ist, Physik ohne traditionelle Geschlechter­klischees innovativ und genderreflektiert zu lehren.

Termin Mi 30.08.2017
Zeit 14 bis 16 Uhr
Ort Hörsaal F128, Welfengarten 1
Beitrag 10 €

 

Prof. Dr. Helene Götschel

Prof. Dr. Helene Götschel
studierte Physik, Geschichte der Naturwissenschaft und Technik, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie Hochschuldidaktik in Tübingen und Hamburg. Seit 2014 ist sie Professorin für Gender in Ingenieurwissenschaften und Informatik an der Hochschule Hannover.

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