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Der Sachsenspiegel - Ein Hauptwerk der mittelalterlichen Buchkunst

Seminar

Mittelalterliche Bilderhandschriften bestechen durch ihre handwerklich-künstlerische Gestaltung,­ den Aufbau ihrer Seiten; insbesondere der Vielfalt, dem Detail und der Leuchtkraft ihrer Illuminationen sowie Miniaturen. Wer aber waren die Handwerker und Künstler hinter diesen Handschriften? Und welche Materialien verwendeten Buchmaler, -schreiber und -binder?

Als Fallstudie dient der zwischen 1220 und 1235 entstandene Sachsenspiegel, eines der ältesten und bedeutend­sten Rechtsbücher des deutschen Mittelalters und zugleich die erste in mittelniederdeutscher Sprache verfasste Prosaliteratur.

Am ersten Seminartag steht nach einer Einleitung in die mittelalterliche Buchkunst die konzentrierte Erarbeitung des Inhalts, der Entstehung, sowie die Verbreitung und Bedeutung des Sachsenspiegels im Vordergrund.
Am zweiten Seminartag erlaubt der Besuch der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek das neu erworbene Wissen anhand von Faksimiles des Sachsenspiegels zu vertiefen.

Die Fahrtkosten sind individuell zu entrichten.
Aktive Teilnahme wird vorausgesetzt.

Termin Do 22.08. und Fr 23.08.2019
Zeit Do 14 bis 17:30 Uhr
Fr 10 bis 11:30 Uhr
Ort Hörsaal VII-005, Königsworther Platz 1
Beitrag 34 €


Dr. Uta Protz
studierte Geschichte, Sozial- und Politik­wissenschaften in Cambridge sowie Kunstgeschichte in London. Nach mehrjähriger Tätigkeit im internationalen Kunsthandel promovierte sie 2009 am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Seit 2011 lehrt sie Kunst-/Kulturgeschichte an der Leibniz Universität Hannover.

Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht.