saxones - Zur Geschichte Niedersachsens im 1. Jahrtausend nach Christus

Vortrag mit Ausstellungsbesuch im Landesmuseum

Der Begriff saxones steht in der Spätantike bei den Römern als Synonym für „gefährliche Seeräuber“. Nach dem Abzug der Römer aus Großbritannien helfen die Sachsen und Angeln vom Festland den örtlichen Anführern bei ihren Machtkämpfen. In der Folge siedeln sie sich in Kent, Essex, Wessex und Sussex an. Ihr Herkunftsgebiet jedoch liegt im Dunkeln und lässt sich nur anhand archäologischer Funde beschreiben.

Erst infolge des Konflikts mit den Franken tauchen die niederSachsen wieder in historischen Berichten auf. Karl der Große besiegt sie nach 30 Jahren Krieg und gliedert sie mit Hilfe von Religion und Gesetzen in sein fränkisches Reich ein: Umsiedlungen, Bestrafungen und Zwangschristianisierung zeichnen ein deutliches Bild von der Schärfe des Konfliktes.

Ein knappes Jahrhundert später wird Heinrich I. zum König des Ostfränkischen Reiches gewählt. Erste Städte entstehen, die Bedeutung der Geldwirtschaft wächst und zum Schutz werden Burgen angelegt. Der schnelle Aufstieg der Sachsen soll Schlussthema sein.

Neun fiktive Persönlichkeiten sowie bedeutende Objekte leiten durch die Ausstellung im Landesmuseum.

Regine Tuitjer

studierte Archäologie, Chemie, Geschichte, Philosophie und Physik in Hannover und Göttingen. Abschluss mit dem 1. und 2. Staatsexamen für das Lehramt. Seit 1982 Museumspädagogin/ Kulturvermittlerin am Landesmuseum Hannover

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